Wacken 2019- Bericht Tag 2

Der Wacken 2019- Bericht Tag 1 endete mit dem Erwachen im Metal- Train. Da Gott sei Dank sofort mit Alkohol versetzte Getränke in ausreichender Menge zur Verfügung standen, konnte ein Kater gleich abgewendet werden. Nach und nach sind auch alle beteiligten Parteien vom längst überfälligem Schönheitsschlaf erwacht und der Trupp war wieder komplett. So kam es natürlich wieder, wie es kommen musste. Reichlich Bier, Jägermeister und natürlich der legendäre Wackeeeeen Schrei verschafften uns wieder ins Delirium.

Auf dem Bild: Horst auf der Suche nach einem Jägermeister

Da die wilde Fahrt quer durch Deutschland auch mit einer Endstation verbunden war, mussten wir noch schneller trinken als gewohnt. Wir wollten uns ja nicht blamieren und nüchtern in den Bus steigen, welcher uns in der letzten Etappe nach Wacken beförderte. Dies ist uns vorzüglich gelungen. Die Securitys waren sehr „zufrieden“ mit unserem Zustand und hatten keine ruhige Minute. Das vor der Festivalmetropole reger Verkehr herrschte, dazu noch die Frage meinerseits, ob ich den Sicherheitsbeauftragten „unsoachn“ (anderes Wort für anpinkeln) darf, machte die Situation für sie nicht besser.

Als ich dann noch versuchte ein Wurf Zelt im vollgestopften Bus zu öffnen, eskalierte die Situation für kurze Zeit. Dank dem Eingreifen von Lisa P. konnte jedoch schlimmeres verhindert werden und wir kamen ohne weiteren Rauswurf im Dorf an. Lediglich als ich kurz ausstieg, um im Gebüsch gleich neben der Fahrbahn etwas Wasser zu lassen, verletzte ich mich bei einem Sturz am Bein. Meiner Dichtheit sein Dank bemerkte ich, beziehungsweise mein Vater (Vatan), dass jedoch erst am Zeltplatz, wo der Schmerz schon abgeklungen war.

Als unsere Truppe dort ankam, wurde erstmal alles aufgebaut. Dabei entpuppte sich unser 2 Mann Zelt, als ein etwas zu klein geratener Haufen für maximal 1,5 Personen. Ein weiteres war zügig vom Metal Markt besorgt. Vom Aufbau des Pavillons und unserem eigenen Wacken Scheißhaus bekam ich leider aus schlaf technischen Gründen nichts mehr mit. Zum Glück hatten wir genügend kompetente Leute dabei. An dieser Stelle nochmals ein DANKE!

Mit einem lauten Wackeeeeen Schrei bewaffnet, starteten wir ins Dorf. Dort belästigten wir die Zivilisten mit unserem Dialekt auf das härteste, welche nach dem Übersetzen stets das Weite suchten. Der weitere Abend blieb mir nur schwammig in Erinnerung. Mitternacht oder etwas später konnte ich meine Gedanken wieder etwas Sammeln, doch dies ist dann schon der Wacken 2019- Bericht Tag 3.

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