Wacken 2019- Bericht Tag 1

Beginnen wir mit einer Danksagung: Da Benny S. anderweitig beim Trinken beschäftigt war, konnte ich seine Karte ergattern. Jene Eintrittskarte, in ein Paralleluniversum voller Suff- und das ganze 6 Tage lang. Anhand des Alkoholpegels verteilt über die Tage, wird möglicherweise das ein oder andere fehlen. Vermutlich ist das auch besser so.

Angefangen hat das Spektakel auf der Virger Tankstelle, wo wir mit ausreichend kühlem Nass beköstigt wurden. Hätte unsereins gewusst, welch abartige Plörre uns da draußen erwartet, hätten wir das Edelgut mit Sicherheit mehr geschätzt. Der Witz ist ja, die Knaben da draußen benennen ihr Zeug auch noch Bier. Stellt euch ein Gold eingefärbtes, abgestandenes, etwas nach Hopfen schmeckendes und mit ein wenig Sprudel versetztes Soda vor. Wen wunderts, dass wir Tag für Tag die ersten drei – dreieinhalb Schlucke stark würgen mussten, Becher für Becher.

Nichtsdestotrotz kippten wir auf der Tanke genussvoll und mit Gösser Zeichen in den Augen eine Flasche nach der anderen in unseren Wohlgeformten Körper. Mit wohlgeformt ist der dezente Bierbauch gemeint (nur bei den Männern selbstverständlich).

Nach gefühlten 15 Bier kam dann auch schon unser Shuttle nach München, welches uns auch bestens mit un-alkoholfreiem Bier versorgte. Leider kann ich nicht viel von der Busfahrt berichten, da mein Körper irgendwo vor Matrei einschlief und später nur einige Male kurz erwachte. An die wachen Zeiten kann ich mich auch nur sehr schwammig erinnern. Da ihr alle wisst, dass die BulletTimes eine Qualitätszeitung ist, lassen wir das schwammige, eventuell unwahre lieber weg. Sonst kommt unser Magazin noch auf das Niveau eines Spaßprojekts wie der Tiroler Tageszeitung oder dergleichen.

Nach intensiverem Nachdenken ist mir doch noch ein wichtiges Ereignis eingefallen: Mein roter Stift, den das ganze Team von Herzen liebte, ist verschwunden. RIP my friend…

Angekommen in München wurde zuerst mal kräftig Wackeeeeen geschrien. Danach ging es zum Metal- Train, wo wir direkt weiter tranken. Auch hier hatte das Bier schon einen merkwürdigen Geschmack. Nicht das wir deswegen weniger tranken, das Gegenteil war der Fall. Na ja, für die anderen zumindest, unsere Redaktion musste bereits nach dem zweiten Bier das Schlafabteil aufsuchen. Dieser verflixte Höhenunterschied. Die Nacht muss jedenfalls sehr spektakulär gewesen sein, da wir aus ungeklärter Ursache ca. 1,5 Stunden im Nirvana standen. Technische Komplikationen werden vermutet.

Das großartige an diesem Zug ist, gleich nach dem Erwachen kann direkt nach einem lauten Wackeeeeen Schrei wieder weiter getrunken werden. Keine Sau sieht dich blöd an, wenn du dir um 5 Uhr früh ein Bier gönnst. Eher erntet man böse Blicke mit einem Untergetränk wie etwa einem Mineral oder gar Cola.

Das war auch schon der Wacken 2019- Bericht Tag 1. Mehr zu dem derben Ausflug voller spannender Momente im Wacken 2019- Bericht Tag 2!

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