Wien- Schwechat. Die Vorsitzenden der Partei „Die Grünen“ freuen sich heute über einen Durchbruch bei dem Thema Gleichberechtigung für Frauen. Schon vor 5 Jahren haben sie die Thematik angefochten.

Wildes Gejubel, leere Sektflaschen und haufenweise Stummel von fertig gerauchten Joints kommen heute aus dem Fenster der Parteizentrale der Grünen in Wien. Sogar ein Firmenlaptop liegt auf dem Bürgersteig. Dieser wurde jedoch schon von der Datenschutzbehörde konfisziert. Unser Reporter Gabriel S. wagt es ins Innere der Baracke. Hätte es keinen Aufzug gegeben, wäre er vermutlich schnell wieder aus der versifften Bude gerannt.
Durch die weit offen stehende Tür kommt unser Reporter vorsichtig der tobenden Menge näher. Die meisten der Partygäste sind wilde Abgeordnete. Auf seine Frage, was sie hier feiern, kann vorerst keiner eine Auskunft geben. „Des is so leiwand, a bisl obfeian”, gibt ein völlig zugedröhntes Jugendmitglied von sich. Nach kurzer Zeit zieht Werner Kogler die Blicke auf sich. Gut gelaunt tanzt dieser auf seinem Schreibtisch. Gaba kann ihn für ein kurzes Interview überzeugen.
„Werner Sie altes Haus, was gibt es da zu feiern?“. „Heute haben wir Geschichte geschrieben!“, meint er völlig cool. „Bisher wurden weibliche Technikerstunden mit dem vollen Preis eines männlichen Arbeiters verrechnet, was natürlich längst nicht mehr zeitgemäß ist!“, so Werner weiter. „Mit dieser Gesetzesnovelle kann ein sogenannter „Girls-Rabatt“ direkt vom Kunden abgezogen werden.“
„Was heißt das jetzt für mich und den Otto Normalverbraucher?“, bohrt unser Herr Steiner weiter. „Das heißt, wenn dir beispielsweise ein weiblicher Techniker eine Duschlampe montiert und dafür 100€ verrechnet, kann direkt auf dem Regiebericht ein Sonderrabatt von 30% abgezogen werden, Sie würden also nur noch 70€ bezahlen. Ist das nicht wunderbar?“
Unser Reporter weiter: „Gilt dieser Rabatt auch für Material?“, Werner verdreht die Augen. „Das haben wir nicht bedacht“, meint er hysterisch und stellt die Musik aus. Die Party wurde beendet und unser Reporter verschickt. Vermutlich wird das Gesetz nochmal überarbeitet. Das komplette Gesetz wird schon 2035 erwartet.








